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Hundekauf: Illegal in die Schweiz importiert

Hund Profi weblDass der internationale Handel mit Hunden boomt, weiss man schon seit längerer Zeit. Das die Bedingungen grausam sind und der Import illegal weiss man inzwischen ebenfalls. Trotzdem haben solche Händler Hochkonjunktur sehr zum Leidwesen solcher Welpen.

n den Gratisinseraten im Internet liest es sich dann meistens so: «Chihuahua-Welpe abzugeben. Reinrassig, mit Stammbaum. Preis: 500 Franken.», meist noch mit einem süssen Bild dazu. Entscheidet man sich zu solch einem Hund, passiert es nicht selten, dass nach kurzer Zeit die Probleme anfangen.n den Gratisinseraten im Internet liest es sich dann meistens so: «Chihuahua-Welpe abzugeben. Reinrassig, mit Stammbaum. Preis: 500 Franken.», meist noch mit einem süssen Bild dazu. Entscheidet man sich zu solch einem Hund, passiert es nicht selten, dass nach kurzer Zeit die Probleme anfangen.
Nehmen wir einmal an der neu erworbene Hund hat Parvovirose, dies ist eine hochansteckende und schwer verlaufende Krankheit, die häufig bei ungeimpften Welpen aus Osteuropa auftritt. Nicht selten verlauft diese Krankheit innert kurzer Zeit tödlich. Diese Krankheit tritt meistens bei ungeimpften Welpen aus Osteuropa auf. In der Regel sind auch die Papiere der Hunde eine Fälschung. Wenn sie sich bei den Züchtern beschweren wollen, sind die Telefonnummern in dieser Zeit meistens bereits nicht mehr aktiv.
Strenge Vorschriften bei Einführung eines HundesBei der Einfuhr von Hunden müssen verschiedene Vorschriften beachtet werden. Die Verordnung zum Schutz von Tieren schreibt beim Transport folgendes vor: Hunde dürfen frühestens mit acht Wochen ohne Muttertier einreisen, alle acht Stunden müssen sie Zugang zu Wasser haben und alle 24 Stunden Zugang zu Futter. Ausserdem muss für jeden Hund ein tierärztliches Gutachten mitgeführt werden, dass nicht älter 48 Stunden sein darf. Sollte ein Hund aus privaten Zwecken eingeführt werden so ist er mehrwertsteuerpflichtig und muss laut Tierseuchengesetz gegen Tollwut geimpft sein. Die Tiere müssen zudem mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein. Gewerbsmässiger Hundehandel braucht zwingend eine Bewilligung, die dann an strenge Vorschriften geknüpft ist.
Werden dies Bestimmungen nicht eingehalten, wird der Import als illegal eingestuft. Die Folgen sind Bussen von bis zu 20'000 Franken oder gar Freiheitsstrafen für die Händler. Rückweisungen oder gar noch schlimmer, die Einschläferung des Hundes sind möglich. In der Schweiz wird aber ein gesundes Tier in der Regel nicht eingeschläfert! Leider sind, wie schon erwähnt, solche illegalen Importe keine Einzelfälle. Diese Hunde werden meist in Osteuropa unter schlimmsten Bedingungen gezüchtet und aufgezogen. Die Muttertiere werden als reine Zuchtmaschinen gehalten. Die Welpen sind meist mangelernährt und krank. Auch werden sie viel zu früh von der Mutter getrennt und in Kisten über weite Strecken hinweg zu ihrem neuen Haltern gekarrt, oft ohne Futter und wenig Wasser. Nicht wenige überleben nicht einmal das.
Wie erkennt man ein unseriöses Inserat?Leider ist das kaum noch möglich. Früher waren solche Inserate oft fehlerhaft geschrieben und am niedrigen Preis zu erkennen. In der Zwischenzeit lassen sich solche Anbieter allerhand für Tricks einfallen um selbst vorsichtige Käufer zu täuschen. Nebst höheren Preisen gehören auch gefälschte Ausweise und Impfpässe dazu. In den meisten Fällen merken die Besitzer erst, wenn die Kleinen todkrank werden oder gar sterben, dass sie hereingelegt wurden. 
Die Tierschutz­Organisation Vier Pfoten hat eine Aufklärungskampagne lanciert um künftige Hundebesitzer solch schmerzliche Erfahrungen zu ersparen. «Wir möchten die Bevölkerung über die Machenschaften des illegalen Welpenhandels aufklären, um die Nachfrage sowie das damit verbundene Angebot drastisch einzudämmen», heisst es auf der Kampagnenwebsite.  
Ein komplettes Importverbot wird kaum möglich sein. Die Schweizer Züchter können die Nachfrage nach Hunden nicht decken. Deshalb sollten sich zukünftige Hundebesitzer ganz genau hinschauen, bevor er einen Hund kauft. Wichtig ist, dass man den Züchter besuchen kann, damit man sieht, wie die Hunde gehalten werden.
Es ist bestimmt verlockend einen Hund zu erwerben, der um ein vielfaches günstiger ist, als bei einem regulären Züchter. Nur tut man dabei keinem einen Gefallen. Sich selbst nicht und erst recht den Hunden nicht. Den, wo eine Nachfrage ist, wird produziert und wo keine Nachfrage ist kann nicht produziert werden. und nur so haben wir die Möglichkeit einen solchen Markt auszutrocknen!

Tipp

-  Keine Spontankäufe
-  Keine Spontankäufe
-  Kaufen Sie Welpen nicht aus Mitleid
-  Suchen Sie sich einen seriösen Züchter
-  Achten Sie auf die Mutterhündin
-  Achten Sie auf das Alter des Jungtieres
-  Lassen Sie sich vom Züchter  Untersuchungsunterlagen zeigen

Wenn Sie sich entschliessen einen Welpen in Ihrer Familie aufzunehmen
bereiten Sie sich also bitte gut auf ihn vor und kaufen Sie nie kurz
entschlossen irgendwo einen Welpen, weil sie Mitleid mit ihm haben. 

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