Aktuell sind 16 Gäste und keine Mitglieder online

Ein Weckruf für Einsiedeln: «Von Fehlplanung zu Fehlplanung…?!» 
PflastersteineEinsiedeln glänzt mit vielen und oft bewusst inszenierten Fehlplanungen, damit diese sicher mit Nachtragskrediten «durchgewunken» werden können. Das Planungsvorgehen mit Steuergeldern durch die Behörden und ihren Begleitern bietet seit langem ein tristes Bild. Erinnert sei u.a. an das Hallenbad Herrenmatte – die Umfahrung Wasenmattstrasse – Schulhausplanung/Umzonung Herrenmatte – Wirtschaftsförderer -  Einsiedlerhof – der Ausbau Dorfplatz/Hauptstrasse - Schulhaus Trachslau  -  der Spitalausbau – Nachzahlung für das Schulhaus Kornhausstrasse – jüngst die Klosterplatzpflästerung und die E-Autos…  Diese Misere kann man der Bevölkerung nicht ankreiden. Dahinter steht vor allem Besserwissen, Bessersein und Besserkönnen, also ein eigenartiges, „elitäres“ Selbstbewusstsein gewisser Gruppierungen, die uns im kantonalen Umfeld auch den horrenden Gemeinde-/Bezirkssteuern und steigendenden Gebühren aussetzen. Mit mehr als 16 000 Einwohnern läuft hier grundsätzlich etwas falsch, denn die Zunahme von Bevölkerung und Unternehmen sollten mehr Einnahmen als Ausgaben generieren. Es besteht ein klares Missverhältnis zwischen den extrem hohen Steuersätzen und dem Gebotenem zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aufenthaltsqualität in der Region. Sicher ist die überbordende Bürokratie in einigen Teilbereichen, im Vergleich zu anderen Bezirken, nicht unschuldig daran. Nur mit Lob auf Naturschönheiten und auf den wunderbaren, aber weitgehend eigenständigen Klosterbezirk hat man noch lange nicht «gegessen!»  

Weiterhin ziehen noch Leute in die Region und bezahlen mit den besseren, auswärtigen Verdiensten auch höhere Steuern. Diese Menschen lässt „man“ als tägliche Pendler auswärts ziehen, weil hier viel zu wenige Jobs angeboten werden, denn Unternehmen mit vielen Arbeitsstellen freunden sich hier nicht an. So bleibt eine Integration vielfach schwierig, ein «Schlafdorf» kündet sich an, von der Verkehrsmisere gar nicht zu reden. Einheimische Gruppierungen freuen sich, denn so können sie weiterhin unter sich bleiben und das eigene Süppchen kochen. Öffentlich schweigt man aus Angst oder Neid gewisse Profite, Partikularinteressen und Machteinfluss verlieren zu müssen, ganz nach dem Motto «Nehmen ist seliger, denn geben!». Dies hat System. Mit Volksnähe hat dies wenig zu tun, noch weniger mit der dauernd zitierten Zusammenarbeit. Die Beein-flussung des öffentlichen Geschehens wird damit indirekt erschwert und dies hilft die Fehlplanungen laufen zu lassen! Die Tatsachen und Erfahrungen der letzten Jahrzehnte sind eine Realität und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Aufwärtsentwicklung der Region wird vor allem herbeigeredet. Ohne reale Perspektiven und ein «Sichbewegen von Menschen an den Schaltstellen», bleiben die Zukunftsaussichten schwach. Das Schönreden durch «Echoblätter» verstärkt nur den Status quo, denn auch eine aufbauende Kritik verändert praktisch nichts. Am besten lässt man in Zukunft die Wahlen und Abstimmungen so lange wiederholen, bis die Behörden das erreicht haben was sie wollen, Fehlplanungen inklusive! /be

Big Five web

Zahn Oase

Schlssel Web

Romina