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Krankenkassen - Schulden

SchuldenKleinkredite, Autoleasing, Kredithaie – das waren jahrelang die Feindbilder der Schuldenberater. Bankkredite waren die zweithäufigste Schuldenkategorie, direkt nach den Steuern. Doch bei den Schuldenberatungsstellen melden sich heute immer mehr Menschen, die ihre Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen können. Mittlerweile sind die Prämien der zweithäufigste Grund für Zahlungsrückstände. Die Personen mit kleinem Einkommen bis weit in die Mitte der Mittelschicht werden dadurch jedes Jahr ärmer. Die Schmerzgrenze ist für viele Haushalte überschritten. Vor zwanzig Jahren standen nur 17 Prozent der Klienten der Schuldenberatungen bei ihrer Krankenkasse in der Kreide. Heute sind es schon mehr als die Hälfte. Die Betroffenen stecken in der Falle: Sie können erst zu einer billigeren Kasse wechseln, wenn sie alles zurückgezahlt haben.Kleinkredite, Autoleasing, Kredithaie – das waren jahrelang die Feindbilder der Schuldenberater. Bankkredite waren die zweithäufigste Schuldenkategorie, direkt nach den Steuern. Doch bei den Schuldenberatungsstellen melden sich heute immer mehr Menschen, die ihre Krankenkassenprämien nicht mehr bezahlen können. Mittlerweile sind die Prämien der zweithäufigste Grund für Zahlungsrückstände. Die Personen mit kleinem Einkommen bis weit in die Mitte der Mittelschicht werden dadurch jedes Jahr ärmer. Die Schmerzgrenze ist für viele Haushalte überschritten. Vor zwanzig Jahren standen nur 17 Prozent der Klienten der Schuldenberatungen bei ihrer Krankenkasse in der Kreide. Heute sind es schon mehr als die Hälfte. Die Betroffenen stecken in der Falle: Sie können erst zu einer billigeren Kasse wechseln, wenn sie alles zurückgezahlt haben.Eigentlich eine Schande was hier abgeht. Der Grundgedanke, den unsere Vorgenerationen hatten, war sicher ein anderer. Krankenkassen sollten, von der Idee her uns eigentlich vor Überschuldung schützen. Man weiss, wenn man gesundheitliche Probleme hat und ins Spital muss und evt. das Leben lang auf teure Medikamente angewiesen ist, dass es so teuer wird, dass man es meistens nie bezahlen kann und aus diesem Grund wurde die Krankenkassen obligatorisch. Heute ist das aber leider nicht mehr so. Die Krankenkassen sind ein Business geworden, das nur noch auf Gewinn aus ist. Vom sozialen Gedanken ist dabei nichts mehr übrig geblieben. Sollte man sich bei den Krankenkassen verschulden, ist vielfach auch ein Gespräch mit ihnen um eine Lösung zu finden (z.B. dass man den geschuldeten Betrag mit einer Teilzahlung abträgt), meist erfolglos. Weshalb ist dies so? Wird man wegen ausstehenden Prämien betrieben, hat die Krankenkassen kein Interesse auf die Schuldner zuzugehen, weil bei einem Verlustschein, die Krankenkasse von den Gemeinden 85% des ausstehenden Betrages bekommt. Ist man also bei der Krankenkasse in die Schuldenfalle geraten, gibt es fast keinen Ausweg mehr daraus, ausser man gewinnt im Lotto. Ist das der soziale Gedanke, den unsere Vorfahren hatten, als sie die Krankenkassen obligatorisch machten? Sollten Krankenkassen, wo auch jene profitieren sollten, die ansonsten keine Chance auf eine gute medizinische Betreuung haben, nicht auf das grosse Geschäft verzichten und etwas Demut zeigen...?

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