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Was passiert eigentlich im Barber Shop?
Barber OnlineBeauty-tipp Überall wird vom Barber Shop gesprochen, wenn der moderne Mann von seinem Coiffeur erzählt. Doch nur die Wenigsten wissen, was es mit dem Barbier so auf sich hat. Und was soll die drehende, rot-weiss-blaue Säule am Eingang?

Einsiedeln & Wädenswil Im Mittelalter war der Barbier sowohl für’s Haarschneiden, als auch für groberes Handwerk zuständig. Er zog Zähne und führte kleine Operationen bis zu Amputationen durch. Chirurg und Coiffeur war ein und dasselbe Handwerk. Aus dieser Zeit stammt auch der „Barber’s Pole“, die rot-weisse, oder heute meistens rot-weiss-blaue Säule vor dem Salon. Diese hat ihren Ursprung in den Bandagen, die der Barbier zur Wundpflege nutzte und nach Gebrauch gewaschen und draussen getrocknet hat – für die erneute Verwendung beim nächsten Kunden. Von Hygiene war damals noch nicht die Rede. Die Bandagen zeigten der Kundschaft aber, hier befindet sich ein Barbier und ein Wundarzt. Später wurden die Bandagen dann durch die symbolische Säule ersetzt. Die rote und blaue Farbe steht für den Blutkreislauf, genauer für die Arterien und Venen und weiss für die Bandagen und Zähne.Im Mittelalter war der Barbier sowohl für’s Haarschneiden, als auch für groberes Handwerk zuständig. Er zog Zähne und führte kleine Operationen bis zu Amputationen durch. Chirurg und Coiffeur war ein und dasselbe Handwerk. Aus dieser Zeit stammt auch der „Barber’s Pole“, die rot-weisse, oder heute meistens rot-weiss-blaue Säule vor dem Salon. Diese hat ihren Ursprung in den Bandagen, die der Barbier zur Wundpflege nutzte und nach Gebrauch gewaschen und draussen getrocknet hat – für die erneute Verwendung beim nächsten Kunden. Von Hygiene war damals noch nicht die Rede. Die Bandagen zeigten der Kundschaft aber, hier befindet sich ein Barbier und ein Wundarzt. Später wurden die Bandagen dann durch die symbolische Säule ersetzt. Die rote und blaue Farbe steht für den Blutkreislauf, genauer für die Arterien und Venen und weiss für die Bandagen und Zähne.Heute werden aber im Barber Shop weder Bandagen genutzt, noch Zähne gezogen! Aber Haare geschnitten und Bärte gestutzt und rasiert. In einigen Ländern der Welt ist der Barber noch immer eine eigene Berufsbezeichnung und die Ausbildung grenzt sich vom Coiffeur und Kosmetiker ab. Vor rund 15 Jahren wurde in der Schweiz der Herrencoiffeur, wie der Barbier bei uns genannt wurde, mit dem Damencoiffeur auch bei der Berufslehre zusammengelegt. Mein Bruder und ich waren gerade noch bei den letzten Herrencoiffeurprüfungen dabei, bevor diese faktisch eingestellt wurden. Rasur und Bartschnitt werden heute in der Schweiz nicht mehr geprüft – und deshalb auch kaum noch ausgebildet. Wer den Barbierberuf heute noch erlernen will, muss sich also um einem spezialisierten Fachmann bemühen./ eing.

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Jens Engelhardt, Coiffeur 
und Haarpflegeexperte, 
Acqua Verde Hairstyling, 
Einsiedeln & Wädenswil

Jens Engelhardt wuchs quasi im
Coiffeursalon auf: Bereits seine
Eltern, Gross- und Urgrosseltern
waren glänzendem Haar und
typgerechten Frisuren verpflich-
tet. 
www.acquaverde.ch

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