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10 Gründe, warum Du nicht mit Veganern diskutieren solltest
Ich gebe es gerne zu: Ich esse gerne Fleisch, Fisch Eier und Milchprodukte.Es schmeckt mir nicht nur, ich bin auch überzeugt davon, dass dass mein Körper die zusätzlichen Inhaltsstoffe, die eben nicht in jeder Pflanze enthalten sind, zum Leben benötigt. Selbstverständlich akzeptiere ich auch jegliche andere Essgewohnheiten wie Vegetarier und Veganer. Leider ist es aber oft so, dass es die Gegenseite dies nicht tut und da sprech ich nicht unbedingt den Vegetarier an...

 

SpargelDieser Artikel wird wohl so einigen nicht »schmecken«. Liebe Veganer, versteht mich also bitte nicht falsch: Ich achte Eure Lebensweise, auch wenn ich mich nicht selbst nach ihr richte. Jeder kann essen, was er will, mit seinem Körper umgehen, wie er will, solange er nicht anderen Menschen damit schadet. Das gilt im übrigen für jede Lebensweise.
Und doch muss mal gesagt sein. So unschuldig, wie Ihr Euch fühlt, seid Ihr nämlich bei weitem nicht. Denn wenn Veganer sich wünschen, auch von Omnivoren (Allesfresser) geachtet zu werden, sollten sie sich zunächst einmal an das eigene Riechorgan fassen.
Wenn Du Dich also zu den »Fleischessern« zählst — egal, wie viel oder wenig Du davon für gewöhnlich zu Dir nimmst — solltest Du aufpassen, mit welchen Mächten Du Dich einlässt. Natürlich überspitze ich den einen oder anderen Punkt und sicher ist nicht jeder Veganer aus dem gleichen Holz geschnitzt. Aber sei gewarnt, bevor Du Dich auf eine Diskussion mit Veganern einlässt.

1. Veganer sind unverbesserliche Idealisten
Massentierhaltung, unethische Schlachtungsmethoden, Überproduktion und ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten sind die häufigsten Argumente für Veganer, solche zu werden. Das grosse Interesse an ihrer Umwelt und den Problemen, die der Mensch durchaus verursacht, ehrt sie.
»Würde das jeder so machen…« ist ein sehr häufiges Argument des Veganers, um zu zeigen, dass eine Veränderung nur dann stattfinden kann, wenn alle am gleichen Strang ziehen. Das dies aber äusserst unrealistisch ist und die Wirtschaft und Industrie auch noch ein Wörtchen mitzureden haben, ignorieren sie galant.

2. Veganer kennen nur Schwarz und Weiss
Veganer sind gut — »Fleischesser« sind böse. So lautet der Grundsatz vieler Veganer. Ich habe sogar Exemplare erlebt, die über ihre eigene, abgeschwächte Ernährungsform — die Vegetarier — herziehen. Dass selbst Omnivoren ihre Meinung hinsichtlich der Tierhaltung und Produktion teilen, kommt ihnen dabei gar nicht in den Sinn.
Sofern jemand Fleisch isst, unterstützt er das System. Damit ist er in den Augen der Veganer für all die Dinge verantwortlich, die ihnen so gegen den Strich gehen. Vermutlich beziehen sie sich dabei auf das Prinzip von Angebot und Nachfrage. Sie nehmen an, dass es zu keiner Massentierhaltung mehr kommen würde, wenn die Masse keine Tiere ässe.

3. Veganer suchen immer einen Schuldigen
Die Schuld trägt der »Fleischesser« — ganz klar. Doch warum werden dann in den Industrieländern 60 Prozent mehr Nahrungsmittel produziert, als eigentlich benötigt werden? Warum werden davon auch noch Unmengen von durchaus noch verwertbaren Lebensmitteln nach Verfallsdatum weggeworfen?
Das hebelt doch die Vorstellung von Angebot und Nachfrage wieder aus, oder? Würden nur 100% der Nachfrage produziert, hätten wir ja noch genauso viel zu essen. Und wenn wir unseren Fleischkonsum sogar auf ein gesünderes Mass eingrenzen würden, könnte auch die Massentierhaltung zurück gefahren werden. Egal, der »Fleischesser« sündigt ja trotzdem.

4. Veganer stellen sich gegen die Natur
Eigentlich müsste man Veganer als Naturliebhaber achten. Schliesslich setzen sie sich für jede Kuh, jeden Fisch und jedes Huhn ein, indem sie für ein besseres Leben eben dieser Tiere kämpfen. Sie verzichten bewusst auf tierische Produkte, um ihnen dies zu ermöglichen.
Nur die Natur des Menschen lassen sie augenscheinlich ausser Acht. Sie vergessen, dass wir von Natur aus keine Pflanzen-, sondern Allesfresser (Omnivoren) sind. Wie viele andere tierischen Vertreter auch. Sie vergessen, dass wir in grauer Vorzeit nicht nur Sammler, sondern auch zum Grossteil Jäger waren. 
Galant wird auch umschifft, dass der beliebte Eiweiß-Lieferant — die Soja-Pflanze — in der Produktion ebenfalls die Natur schädigen. Bereits 2014 gab der WWF bekannt, dass sich die Sojaproduktion verzehnfacht hat und durch die teilweise illegale Landnahme Regenwälder, Savannen und Feuchtgebiete zum Opfer gefallen seien. Und natürlich sind in ihren Gegenargumenten wieder die »Fleischesser« Schuld. Ein Widerspruch?

5. Veganer wollen Gegenargumente nicht hören
Eines der grössten Gegenargumente wollen Veganer aber bei weitem nicht hören. Stattdessen machen sie die Scheuklappen dicht und…

6. Veganer fühlen sich schnell angegriffen
Jedes Argument, dass ein ach so verachteter »Fleischesser« hervorbringt (und das höchstwahrscheinlich sogar berechtigt ist), nehmen sie persönlich. Genau wie jeder Mensch, der von etwas überzeugt ist, fühlen sich auch Veganer schnell angegriffen.
Dabei muss der Gegner noch nicht einmal die grossen Hühnerkeulen heraus holen. Selbst beim kleinsten Detail, was gegen den Veganismus sprechen könnte, herrscht eiserne Stille. Viele Veganer können aber dann doch nicht den Mund halten und reagieren besonders in den (relativ anonymen) sozialen Netzwerken mit Empörung und Beleidigungen.

7. Veganer glauben nur an Statistiken, die sie selbst gefälscht haben
Solche Anschuldigungen erhalten Omnivoren insbesondere dann, wenn sie auf die viel zitierten »Mangelerscheinungen« bei veganer Ernährung zu sprechen kommen.
Fakt ist, dass sich die Wissenschaft ziemlich einig ist, dass Veganern einige Inhaltsstoffe fehlen, die einfach in Pflanzen in zu geringer Menge vorkommen. Ärzte warnen regelmässig dazu, dass es insbesondere bei Kindern zu Entwicklungsstörungen durch den Mangel verschiedener Vitamine und Mineralstoffe kommen kann.
Ist Dir aber einmal aufgefallen, dass Artikel, die sich dagegen aussprechen und behaupten, alle Inhaltsstoffe könnten durch pflanzliche Produkte durchaus ersetzt werden, fast ausschließlich von Veganern kommen? Mir zumindest erscheint dies sehr merkwürdig!

8 Veganer diskriminieren die Masse
Wenn Veganer mit ihrer Argumentation nicht mehr weiter kommen, greifen sie zur rhetorischen Faust: Schnell sind sie auf 180 und werfen nicht nur mit Beleidigungen um sich. »Fleischesser sind Mörder« oder »Fleischesser sind die schlechteren Menschen« grenzt schliesslich schon sehr an eine Diskriminierung.
Das schlimme dabei ist, dass Veganer selbst noch immer eine Minderheit darstellen. In der Schweiz ernähren sich gerade einmal neun Prozent vegetarisch oder vegan. Sie beschweren sich selbst darüber, von der Masse nicht ernst genommen zu werden, diskriminieren aber die Masse.

9. Veganer haben eine Mission
Wenn sich Veganer nicht verteidigen müssen, haben sie eine Mission: Sie sind so überzeugt von ihrer Lebensweise, dass sie andere auf Biegen und Brechen konvertieren möchten. Ihnen ist leider noch nicht die Idee gekommen, dass es deutlich effektiver wäre, mit gutem Beispiel voran zu gehen, anstatt Menschen ändern zu wollen.

10. Veganer verstehen keinen Spass
»Fleischesser« haben Humor. Mit Sprüchen wie »Der Löwe fragt sich auch nicht, ob er seine Beute artgerecht behandelt« oder »Pflanzen haben auch Gefühle« können sie jede Konversation um das geliebte Essen auflockern. Veganer hingegen rollen nur genervt mit den Augen und versuchen sich an Punkt 1 bis 9.
Es lohnt sich einfach nicht, eine Diskussion mit Veganern zu führen! Wie jeder Mensch mit einer Überzeugung sind sie weder leicht von ihrer Einstellung abzubringen, noch davon zu überzeugen, einfach mal anders denkende Menschen ihr Leben leben zu lassen.
Es spielt keine Rolle, ob Du einmal oder vierzehn Male in der Woche Fleisch zu Dir nimmst — Du wirst immer ein Dorn im Auge der Veganer sein.



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