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Seit 48 Jahren brennt das «Tor zur Hölle» nun schon

shutterstock566392576Sie suchten Öl und fanden Gas. 1971 haben sich Geologen in Turkmenistan verrechnet und seither brennt ein riesiges Loch.

Der Krater von Derweze befindet sich in der Wüste Karakum nahe der Ortschaft Derweze in Turkmenistan. Er entstand 1971 bei der Suche nach Gasvorkommen. Da der Krater seit 1971 aufgrund des entströmenden Gases in Flammen steht, haben Einheimische dem Loch den Namen „Tor zur Hölle“ gegeben.
Das Gebiet um Derweze ist reich an Erdgas. Während Bohrungen im Jahr 1971 fanden Geologen zufällig eine mit Erdgas gefüllte unterirdische Höhle. Der Boden unter der Bohrplattform brach zusammen, wodurch ein großes Loch mit einem Durchmesser von etwa 70 Metern entstand.

Um die Freisetzung des giftigen Gases zu vermeiden, wurde beschlossen, es zu verbrennen. Entgegen der ursprünglichen Hoffnung der Geologen verlosch das Feuer nicht nach einigen Tagen, sondern ist weiterhin aktiv.

Neben dem Auffangen des Methan-Gases ist Verbrennen sicherer und umweltfreundlicher als das Ausströmen in die Atmosphäre. Methan hat ein deutlich höheres Treibhauspotential als sein Verbrennungsprodukt Kohlenstoffdioxid.

Da Turkmenistan plant, seine Produktion von Erdgas zu erhöhen, besuchte der Präsident von Turkmenistan, Gurbanguly Berdimuhamedow, im April 2010 das Loch und ordnete an, dass dieses geschlossen werden soll oder andere Maßnahmen ergriffen werden, um den Einfluss auf die Entwicklung anderer Erdgasfelder in der Umgebung zu reduzieren.

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